FC Ahrensburg möchte nach 16 Jahren wieder zum Hamburger Fußballverband wechseln. 
 

 

Der A-Klassist freut sich zudem auf sechs Neuzugänge und möchte sogar eine eigene Jugendabteilung gründen. Ein Mittelfeldmann bringt Landesliga-Erfahrung vom Oststeinbeker SV mit.

Viel los ist in diesen Tagen bei dem kleinsten der vier Klubs in Ahrensburg, dem FC. Und es steht sogar ein größerer Umbruch bevor. Denn nach 16 Jahren in Schleswig-Holstein wird der FCA zur neuen Saison 2021/2022 wieder Teil des Hamburger Fußballverbands (HFV). Ende letzten Jahres hatte man diesen Wechsel beantragt. Damit bittet der Verein um die Einhaltung eines Versprechens, dass beim damaligen Wechsel in Deutschlands nördlichstes Bundesland ausgesprochen wurde. Nämlich, dass man jederzeit nach Hamburg zurückkehren kann. Der HFV zeigt sich diesen Avancen gegenüber offen, der SHFV hat zu dem Antrag bisher noch keine Stellung bezogen.

 

 

Großteil der Spieler wohnt in Hamburg

Von Seiten des Fußballklubs heißt es: "Unser Verein musste in den vergangenen Jahren große Hürden nehmen, um sein Fortbestehen zu ermöglichen. Als kleinster von vier Vereinen in Ahrensburg und ohne eigene Jugend gestaltet sich die Spielersuche jedes Jahr aufs Neue schwierig und ist mit viel Arbeit für das Trainerteam verbunden. Die Ahrensburger Jugendspieler verbleiben ohne triftigen Wechselgrund zumeist bei ihren Vereinen, weshalb wir darauf angewiesen sind, uns in Hamburg zu bedienen, sodass mittlerweile ein signifikanter Anteil des Kaders aus Hamburger Spielern besteht."

Einige Abgänge nach feststehender Zusammenlegung mit Vereinen aus Segeberg

Das liegt vor allem daran, dass die Fahrtzeiten zu den Auswärtsspielen für diese Kicker sehr lang und mit dem ÖPNV oft schlicht nicht realisierbar sind. Durch die Zusammenlegung der Staffel mit Mannschaften aus dem Kreis Segeberg hat sich die Lage weiter zugespitzt. Seitdem haben mit Bajram Beqiri, Hendrikes Sascha Günter Timmann, Sultan Saroon, Raymond Kastrati Rahmani, Adrian Sadiku und Sheriff Jobarteh gleich sechs Spieler den Verein verlassen. Außerdem wechselte Blerim Galicazum Rivalen SSC Hagen II.

FC Ahrensburg möchte auch sozial schwächeren Kindern die Möglichkeit geben, im Verein Fußball zu spielen

"Unsere interkulturelle Kompetenz ist in Ahrensburg ein Alleinstellungsmerkmal, durch das wir mehr Kinder und Jugendliche an den Sport heranführen könnten. Gerade für finanziell schwächere Familien ohne eigenes Auto wäre eine ÖPNV-Anbindung zu den Auswärtsspielstätten aber eine essenzielle Voraussetzung, um den Spielbetrieb aufnehmen zu können. Wir erhoffen uns durch einen Wechsel nach Hamburg, eine eigene Jugendabteilung aufbauen zu können", heißt es.

Bleiben Antigon Sejdiu und Axel Georg Jasinski beim FC Ahrensburg?

Unsicher ist momentan noch, ob Antigon Sejdiuund Axel Georg Jasinski den Verein verlassen oder doch Teil des Teams von Coach Avni Ajvazibleiben, der seit vier Jahren für die Truppe verantwortlich ist und davor selbst zwölf Jahre lang für die Elf auf dem Rasen stand. Es gibt aber auch erfreuliche News. Denn mit Jamsched Fazl, Heval Dakkori, Alhagie Janko Touray, Albin Bajrami, Arlind Babuni und Bruno Manenti Costa konnte man bereits sechs neue Spieler von sich überzeugen.

Spielmacher Jamsched Fazl kommt vom Oststeinbeker SV

Der bekannteste der sechs genannten Akteure dürfte mit Sicherheit Jamsched Fazl sein. Der Mittelfeldspieler kommt vom Oststeinbeker SV aus der Landesliga. "Er ist sozusagen unser Königstransfer, das kann man schon so sagen. Er wird uns enorm verstärken. Er kann im Mittelfeld eigentlich überall spielen. Seine Stärken sind seine Ballkontrolle und seine starke Übersicht, aber auch sein gutes Tempo. Der Kontakt kam durch einen seiner neuen Mitspieler zustande, mit dem er befreundet ist."

Weitere neue Spieler kommen vom Ahrensburger TSV und aus der eigenen zweiten Herren

Heval Dakkori und Alhagie Janko Touray stoßen aus der U19 des Ahrensburger TSV zum FCA. Der gerade einmal 17-jährige Dakkori gilt als zweikampfstarker Innenverteidiger mit guter Spielübersicht. Touray, der ebenfalls mit 17 Jahren noch blutjung ist, läuft am liebsten als defensiver Mittelfeldspieler auf. "Seine Stärken liegen auch im Zweikampf und im Spielaufbau. Beide haben viel Potenzial. Daher sind wir wirklich froh, dass sie zu uns gekommen sind", so ein stolzer Cheftrainer. Albin Bajrami rückt aus der eigenen zweiten Mannschaft in die erste Herren hoch. Der robuste Stürmer möchte sich in der A-Klasse durchbeißen. Arlind Babuni hat bislang noch in keinem Verein Fußball gespielt. "Er soll auch in der Innenverteidigung spielen, da er sehr zweikampfstark und aggressiv in den Zweikämpfen ist", meint Ajvazi.

Brasilianer Costa erst seit Kurzem in Deutschland

Bruno Manenti Costa - dieser Name klingt zumindest nach großem Fußball. Er ist aus seinem Heimatland Brasilien erst vor kurzer Zeit nach Deutschland gekommen. "Der Kontakt kam durch die Transferseite transferiva.de zustande. Bruno kann Sechser wie Zehner spielen und ist technisch sehr stark und ist flink auf den Beinen", beschreibt ihn der Trainer, der mit folgenden Worten abschließt: "Wir beim FC Ahrensburg sind wie eine Familie und Jeder ist für Jeden da. Wir müssen einfach mehr tun als andere, da wir ein sehr kleiner Verein sind."

weitere Infos:

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1.Vorsitzender  

Georg Tür 

Tel: 04102 54448

Fax : 04102 9998659

E-Mail : g-tuer@online.de

 

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2.Vorsitzender 

Hasan Krasniqi 

Tel: 

Mobil : 017664922887

E- Mail: hasankrasniqi@web.de

 

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